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1 Eins Uno One

8. Juni 2011

Ein Bild für den Geburtstag meiner Freundin Christine, die derzeit die weltweit größte Sammlung meiner Bilder hat. Bald wird sie aus ihrer kleinen Wohnung ausziehen und ein großes Haus mit vielen Wänden bauen müssen, um mehr Platz für die Bilder zu haben!
„Eins“ heißt das Bild: für das Gesamtheitliche, die Einheit aller Dinge, für das Alles-Eins-Sein.
In der Mitte schwebt die Spirale als Zeichen des ewigen Kreislaufs, welcher geistige und materielle Welt vereint.
Dieser Essenz allen Seins zugewandt stehen Tempel, Kirchen, Gebetshäuser und theologisch-philosophische Fakultäten: über die Spiritualität und die Suche nach den wichtigen Fragen nähern sie sich dem Zusammenfließen der Ebenen des Seins.
Die Pflanzen- und Tierwelt steht für die äußere, für die be-greif-bare Wirklichkeit und ihre Gesetze, denen jedes Sein unterworfen ist.
Der alles umgebende hellblaue Kreis kann ein Sinnbild für Wasser sein: Wasser, aus dem alles Leben kommt, und ohne das Leben nicht möglich ist.
Und diese blauen und orangeroten Strahlen? Ja, meine Lieben, das ist kosmischer Sex: der Austausch in der Vereinigung des Eins-Sein zwischen Erdstrahlung und kosmischer Strahlung, haha. Die Welt als große Eizelle, ständig im Austausch von Informationen, im Geben und Nehmen, im Sein durch Werden.
Oder: Das Ganze kann man auch als Auge Gottes ansehen: in seinem Blick vereint sich alles zu Einem, zu „1“ eben.
Die Symbole für die vier Mondphasen wiederum erinnern an die zyklischen Lebensprozesse; daran, dass alles Wandlung ist und dass es keinen Anfang und kein Ende gibt, nur Vorstellungen, Wahrnehmungen davon. A propos Kreislauf, habt ihr’s gesehen? – die Kamelstute hat inzwischen ihr Junges bekommen; es ist die Kamelstute vom Bild der Drei Königinnen.
Der Baum, auf dem die zwei gelben Vögel herumhüpfen, ist übrigens ein Kirschbaum. Es sind aber nur noch fünf Kirschen übrig, denn die anderen habe ich während des Zeichnens gegessen. Donnerwetter, was waren das für riesige, prachtvolle, süße, saftige Kirschen!! Hoffentlich ist mir Christine nicht böse, dass ich ihr nur so wenige übriggelassen hab…

Un disegno per il compleanno della mia amica Christine, che attualmente ha la più grande collezione mondiale di quadri fatti da me. Presto dovrá lasciare il suo piccolo appartamento e costruire una grande casa per avere piú spazio a disposizione per la sua piccola galleria privata.
„Uno“ é il titolo del disegno: per la rappresentazione dell‘ Insieme, dell’unitá delle cose, del Tutto.
In mezzo una spirale come simbolo del ciclo eterno, che unisce il mondo spirituale e materiale.
Intorno a questa essenza dell’essere girano templi, chiese, case di preghiera e facoltà teologiche e filosofiche: attraverso la spiritualità e la ricerca delle domande importanti si avvicinano alla convergenza dei vari livelli dell’essere.
Le piante e gli animali stanno per la realtà che possiamo toccare, guardare, sentire, e le sue leggi alle quali dobbiamo obbedire.
Il cerchio azzurro intorno può essere un simbolo per l’acqua: l’acqua che crea la vita, e senza la quale la vita è impossibile.
E quei raggi blu e arancione-rossi? È il sesso cosmico: lo scambio tra la radiazione terrestre e la radiazione cosmica, haha.
Il mondo come grande ovulo, lo scambio costante di informazioni, nel dare e nell‘ avere, nel corso del divenire.
Oppure: Il tutto può anche essere considerato come l’occhio di Dio: ció che lui vede (e vede tutto, no?) diventa una cosa sola, appunto „1“.
I simboli per le quattro fasi lunari ancora una volta ricordano i processi ciclici della vita, perché tutto è cambiamento, é trasformazione, non c’è né inizio né fine, anche se ci sono le nostre percezioni di inizio e fine. A proposito di processi ciclici, l’avete notato? – il cammello nel frattempo ha avuto il suo cucciolo (si tratta della Signora Cammello del quadro Die Heiligen Drei Königinnen).
L’albero sul quale stanno saltellando due uccelli gialli è un ciliegio. Sono rimaste solo cinque ciliegie, perché le altre le ho mangiate io mentre disegnavo. Accidenti, che fantastiche, enormi, dolci e succose ciliegie!! Spero che Christine non se la prenda con me perché le ho lasciato cosí poche, eh…

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11 Kommentare leave one →
  1. 14. Juni 2011 07:36

    Che bello…invidio la tua amica :-)

  2. 21. Juni 2011 00:28

    Im ersten Moment dachte ich, ein Huichol Werk zu sehen. Denn auch die Huichol-Indianer malen ihre Welt im Kreis angeordnet, alles ist eine geschlossene Einheit.
    Schön! Gefällt mir sehr gut.
    LG

  3. 26. Juni 2011 08:09

    bellissimo!, ed ha anche la descrizione più bella che io abbia mai letto…. ;)

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