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What would democracy do?

18. August 2011

Was würde die Demokratie tun?

Cosa farebbe la democrazia?


„Was würde die Demokratie tun?“ ist, wie man am Titel erkennt, ein Bild mit politischer Aussage.
Wie könnte ich auch in diesen Zeiten (wobei eigentlich „diese Zeiten“ ja immer stattfinden) unbeteiligt bleiben, außerhalb von den Dingen stehen, die sich rühren und sich bewegen (oder die sich eben nicht rühren und nicht bewegen)?
Ja, lasst uns diese Frage stellen, um die Antworten auf viele andere Fragen zu finden. Antworten, die dringend gebraucht werden. Sehr dringend. Überall auf der Welt.
„Was würde die Demokratie tun?“ als kleine Einstimmung auf den 15. Oktober 2011. An diesem Tag finden weltweit Kundgebungen für mehr Demokratie statt. Mehr dazu >hier und >bei Democracia Real Ya.

„Cosa farebbe la democrazia?“ – Si capisce subito dal titolo che qui si tratta di un disegno con una specie di dichiarazione politica.
E come potrei fare finta di niente, di fronte a tutto quello che sta succedendo in questo periodo (anche se dire „questo periodo“ vale praticamente sempre!), come non sentirmi in qualche modo coinvolta nelle cose che si stanno muovendo (o non si stanno muovendo ma dovrebbero)?
Sì, facciamo questa domanda – „Cosa farebbe la democrazia?“ –  per trovare le risposte a molte altre domande. Risposte urgenti. Molto urgenti. In tutto il mondo.
Questo disegno anche come piccola introduzione, come invito al 15 ottobre 2011. Il 15 ottobre 2011 in tante cittá europee ci saranno delle manifestazioni di cittadine e cittadini, per rivendicare la democrazia. > leggi qui e >qui da Democracia Real Ya.

In der Mitte des Bildes steht das All.
Im Mittelpunkt soll nämlich das Bewusstsein dafür stehen, dass wir immer auch Teil eines größeren Teils sind, dass wir teilhaben an etwas Größerem, an der Gesamtheit. Dass wir damit verbunden sind in unseren Gedanken, Worten und Werken, in unserem Fühlen und Sein.

Al centro c’é l’universo.
Al centro c’é la consapevolezza che siamo sempre anche un pezzo di un pezzo piú grande, che partecipiamo ad una realtá piú grande, intera. Che siamo collegati ad essa con i nostri pensieri, le nostre parole e le nostre azioni, con le nostre emozioni ed il nostro essere.

Wie ein Ring ist die Schöpfung angeordnet, vertreten von einigen Tieren und Pflanzen aus aller Welt.
Die ringförmige Gestalt der Schöpfung symbolisiert eine Verbindung, ein Bündnis, ein Versprechen.
Das Leben selbst, das Wunder des Lebens an sich, ist dieses Versprechen.
Das bedeutet für mich, dass wir auch Verantwortung tragen für all das, mit dem wir in lebendiger Verbindung stehen: die Erde, die Luft, das Wasser, die verschiedenen Lebewesen.

La creazione é presentata in forma di anello e rappresentata da diversi animali e piante.
La forma ad anello é simbolo di promessa, di alleanza, senza inizio né fine.
La vita stessa, il miracolo della vita, é questa promessa.
Per me significa che siamo anche responsabili per tutto ció che in qualche modo é in relazione con la nostra vita: la terra, l’aria, l’acqua, le pietre, le diverse forme di vita.

Um den Ring herum befinden sich Regierungspaläste, Tempel und Kirchen, Banken  (und natürlich auch Börsen), bunt gemischt mit gewöhnlichen Häusern. Sie stehen für den menschlichen Willen und die Macht: Verändern, Eingreifen, Planen, Handeln, Gestalten, Entscheiden…

Intorno all’anello ci stanno palazzi di governo, chiese e templi, banche (e ovviamente anche la borsa), insieme alle abitazioni delle persone. Esprimono la volontá e il potere: cambiare, intervenire, pianificare, agire, formare, decidere...

Das Bild kann man drehen, wie man möchte, es gibt kein Oben und kein Unten.
Beim Einrahmen werde ich darauf achten, dass vier Haken am Rahmen befestigt werden, damit man das Bild dann auch ganz konkret immer wieder anders aufhängen kann.
Und dann hätte ich zu diesem Bild noch eine andere kleine Idee, fast schon eine Art Performance; mal sehen ob sich das machen lässt… :)

Il disegno puó essere girato come si preferisce, non c’é né Sopra né Sotto.
Quando lo metteró in cornice staró attenta a predisporre quattro ganci, cosí da poter effettivamente cambiare posizione ogni tanto.
E poi avrei ancora un’altra idea di come utilizzare questo disegno, quasi una specie di performance; vediamo un po‘ se riesco a realizzarla… :)

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7 Kommentare leave one →
  1. 18. August 2011 15:42

    What an interesting drawing, Sybille. Beautiful!
    I checked a Belgium site on this democracy week of October 2011 to learn more.
    I had no knowledge of all the activities that are organized. Many thanks.

  2. 18. August 2011 20:13

    Meraviglioso Sybille! :)

  3. 21. August 2011 10:57

    Questo é un quadro molto interessante!
    (grazie per avermi chiesto il link da Daniela, te lo metto qui)
    Ciao!

  4. 26. August 2011 21:55

    Was für ein faszinierendes Bild, liebe Sibylle! Ich könnte es mir immerzu anschauen, quasi stundenlang, es drehen, die vielen Einzelheiten betrachten, das All, die Welt, die Regierungsgebäude und in jede „Ecke“ sehen. Ja, Demokratie lebt von der Kultur der Kommunikation. Leider wird dieses Prinzip häufig genug verletzt. Politiker verstecken sich und ihre Botschaften hinter verschwurbelten Sätzen, Wahlkämpfer versprechen allerlei Schönes, ohne zu erklären, was die Nachteile sein könnten. Die Demokratie ist immer bedroht. Demokratie ist nichts Gottgegebenes und fällt nicht einfach vom Himmel. Dafür muss man arbeiten, die ganze Zeit. Jede Generation muss sich neu dafür entscheiden, die Demokratie zu verteidigen. Gut, dass es solche Tage mit Kundgebungen für Demokratie gibt.
    LG von Rosie

    • Sybille permalink*
      27. August 2011 17:04

      Danke Rosie, ich freue mich über diese ansprechende Interpretation!
      Schönes Wochenende und bis bald
      Sybille

Trackbacks

  1. 100 WC DOORS FOR DEMOCRACY « my art diary

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