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Regenbogenfarbiges Groß-und-Kleinschreibungs-Übungsspiel :)

19. Februar 2014

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Die Groß/Kleinschreibung in der deutschen Sprache bereitet so manchen Menschen Kopfzerbrechen.
Es gibt natürlich Regeln, die man lernen kann… Es gibt unzählige Arbeitsblätter zu diesem Thema… Doch ich hatte das Bedürfnis zu versuchen, mir eine Art Lernspiel auszudenken, wo nicht unbedingt geschrieben werden muss (d. h. als Ergänzung zu den „üblichen“ Übungen und Diktaten).
Inspirierend wie schon so oft: leere Klopapierrollen. – Upcycling ist einfach trendy! :)

Nella lingua tedesca uno dei problemi piú diffusi é l’uso della lettera maiuscola. Ci sono diverse norme che regolano l’uso della maiuscola all’inizio delle parole, esistono tantissimi esercizi e schede da compilare… Ma sentivo il desiderio di provare a inventare un gioco didattico da utilizzare senza la necessitá di scrivere, dunque da aggiungere ai „soliti esercizi“.
Come giá altre volte ho trovato molto inspiring i rotoli vuoti di carta igienica. Ma l’Upcycling é di moda, vero? :)

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Ein kleines handliches Leporello unterstützt mit Hinweisen zu den wichtigsten Regeln.
Un piccolo leporello che raccoglie le raccomandazioni e regole piú importanti.

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P1720729Für jede Regel gibt es einen eigenen „Behälter„: Satzanfang, Höflichkeitsform, als  Nomen gebrauchte Adjektive usw.
Per ogni regola c’é un proprio „contenitore„: inizio della frase, forma di cortesia, aggettivi usati come nomi ecc.

P1720733Zu jedem Behälter gehören Sätze oder Satzteile mit entsprechenden Beispielen, wobei das betreffende Wort klein geschrieben und in Klammern gesetzt ist. Auf der Rückseite – zur montessorischen Selbstkontrolle – ein Symbol in der Farbe des Behälters. (Eine Schülerin fand übrigens „süß“, dass ich dafür ein Herz gewählt hatte. :* )

Per ogni contenitore ci sono delle frasi con relativi esempi: la parola tra parentesi é quella per la quale bisogna decidere se va scritta con l’iniziale maiuscola o minuscola. Sul retro, per l’autocontrollo con spirito montessoriano, un simbolo nel colore del contenitore.

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P1720737Und wie wird nun also gespielt bzw. geübt?
Alle Satzstreifen werden vermischt und ausgelegt. Die/Der Übende überlegt jedes Mal,
a) ob das in Klammern gesetzte Wort groß oder klein geschrieben wird;
b) weshalb das Wort groß bzw. klein geschrieben wird.
Durch Umdrehen wird ermittelt, ob das Ergebnis stimmt, und der Satz wandert nun in seinen Behälter.
Falls das Ergebnis nicht stimmt, wird der Satzstreifen nochmal beiseite gelegt und erhält am Ende eine „zweite Chance“. ;)
Auf diese Weise, auch durch das wiederholte Aussprechen der Regeln (z. B. „weil es ein als Nomen gebrauchtes Verb ist“), werden die Regeln leichter verinnerlicht.
Inzwischen habe ich das Spiel an drei Kindern/Jugendlichen  unterschiedlichen Alters ausprobiert, und es scheint gut zu funktionieren, vor allem ist es wirklich eine tolle Abwechslung zu den „üblichen“ schriftlichen Übungen.
Anschließend an das Spiel kann auf jeden Fall eine traditionelle schriftliche Übung angehängt werden; ich durfte beobachten, dass dabei die Mitspielenden bereits weniger Unsicherheiten zeigten. Hurra! :)

E dunque come si gioca?
Tutte le frasi vengono mescolate e messe sul tavolo. Bisogna ora decidere per ogni frase
a) se la parola tra parentesi va scritta con la maiuscola oppure no;
b) il motivo per cui la parola va scritta in quel modo.
Grazie all’autocontrollo sul retro é possibile verificare subito. Se il risultato é esatto, la frase finisce nel suo contenitore.
Se invece il risultato non é corretto, si mette da parte la frase, che alla fine del gioco riceverá una seconda occasione. ;)
In questo modo – anche grazie alla ripetuta pronuncia delle regole (ad esempio „perché é un verbo usato come un nome“) – le regole vengono imparate quasi senza accorgersene.
Nel frattempo ho potuto sperimentare il gioco con tre bambini/adolescenti e funziona bene, soprattutto é davvero una bella alternativa alle „solite schede“.
A proposito di schede ed esercizi scritti: Ho avuto la soddisfazione di constatare che, provando a fare gli esercizi scritti dopo il gioco, ci sono giá da osservare dei miglioramenti ed escono meno dubbi. Evviva! :)

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8 Kommentare leave one →
  1. 19. Februar 2014 09:26

    Bellissimo! E mi sa che ne farò una versione per qualche aspetto della grammatica italiana… ;-)))

    • Sybille permalink*
      20. Februar 2014 06:06

      Non ho dubbi che sará bellissimo, poi magari te lo copio!! :D

  2. Elke Koller permalink
    19. Februar 2014 15:38

    Ist natürlich wieder eine tolle Idee! Gratulation! Wann gibst du ein Buch heraus? ;-)
    Herzlichst, Elke

    • Sybille permalink*
      20. Februar 2014 06:05

      Oh, liebe Elke… mein Buchprojekt muss warten, ich stecke noch für eine Weile in anderen Projekten. Voraussichtlich wird es im Sommer ruhiger und dann kann ich daran weitermachen. LG, S.

  3. 23. Februar 2014 13:48

    Das könnte ich hier auch gut gebrauchen. So toll und mit ♥
    Ich bin eine sehr schlechte Lehrerin. Mein Sohn hat mir jetzt klar gezeigt, dass er sich lieber Hilfe bei seinem Papa holt. Das ist nicht leicht für mich. Doch es ist wie es ist.

    • Sybille permalink*
      24. Februar 2014 07:42

      Das kann ich gut nachvollziehen, dass sich das für dich nicht so gut anfühlt, andererseits ist es ein Glück, wenn dein Sohn sich von seinem Vater gut begleitet fühlt beim Lernen. Schlimm ist es, wenn beide Eltern keine Zeit oder gar kein Gefühl für Lernunterstützung haben und die Kinder sich ganz allein gelasssen fühlen.
      Zum „eine schlechte Lehrerin sein“: Manchmal hängt es auch mit dem Lerntyp des Kindes zusammen. Bevor ich für Lernbegleitung zusage, bestehe ich immer auf eine Probe-Unterrichtseinheit, denn nur wenn das Kind sich wohl fühlt und das Gefühl hat, mit mir gut lernen zu können, macht es auch Sinn, wobei es auch ganz wichtig ist, authentisch zu bleiben. Manchmal kann man gut Spaß miteinander haben oder andere Dinge unternehmen, aber beim Lernen klappt es dann nicht so gut.

      • 26. Februar 2014 09:54

        Ich glaube du hast recht mit dem Lerntyp. Denn wenn es um Handarbeiten, Wolle und Spinnen geht, war ich schon recht erfolgreich beim Lehren. Egal ob Kind oder Erwachsene. Danke, dass du mich daran erinnert hast.

  4. 24. Februar 2014 10:03

    Molto carino! L’anno prossimo Giosuè farà anche due ore di tedesco alla settimana in prima media…ed io ho ripreso proprio in questi giorni a studiarlo un pochino! Ho creato un memory in tedesco che spero di postare al più presto sul mio blog didattico! :)

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